Aus Nintendo Revolution wurde schlicht und einfach, Nintendo Wii
Die Electronic Entertainment Expo (E3) stand ganz im Zeichen von Nintendo's neuer Konsole.
Hier einige Facts zum Wii:
Während Microsoft und Sony mit Leistungsdaten ihrer Geräte protzen, hielt sich Nintendo bisher mit offiziellen Spezifikationen zur neuen Konsole zurück - keiner geht davon aus, dass der Wii der PS3 oder Xbox 360 technisch Paroli bieten kann. Aus Entwicklerkreisen ist jedoch bereits vor der E3 durchgesickert, dass die Hardware etwa doppelt so viel Leistung wie der Vorgänger GameCube bieten soll.
Prozessor
CPU „Broadway“ von IBM
Leistungsdaten unbekannt
angeblich getaktet mit 729 MHz
Mathematische Performance
Unbekannt
Grafikprozessor
Grafikchip „Hollywood“ von ATI
Leistungsdaten unbekannt
angebliche Takfrequenz von 243 MHz
Hauptspeicher
512 MByte Flash-Speicher
angeblich 24 MByte "internes" + 64 MByte "externes" 1T-SRAM
Grafikspeicher
Unbekannt
angeblich 3 MB Cache
Sound
Unbekannt
angeblich eingebetteter 16-Bit HD 7.1 Digital Sound-Chip
AV-Ausgang
Auflösung: unbekannt
HDMI wird voraussichtlich nicht unterstützt
Analog 1x Multi-AV
Anschlüsse
USB: 2x USB 2.0
Memory Card: 2x Memory Card-Slots
SD: Standard / Mini x1
Netzwerk
Internetzugang über IEEE802.11b/g oder mit einem USB 2.0 LAN.
Selbst bei ausgeschaltetem Wii gibt es Kommunikation mit dem Internet
über den WiiConnect24-Service.
Ethernet
unbekannt
WiFi
Ja
Controller
Anschlüsse für vier Gamecube-Controller
Kabellose Wii-Controller
Medien
Single- & Doublelayered Wii-Discs (12cm)
GameVube-Mini-DVDs (8cm)
Video-DVDs (Zusatzhardware benötigt)
Weitere Medien unbekannt
Weitere Features
Virtual Console: Download des gesamten Nintendo-Spielearchivs sowie der Sega-Klassiker.
Zugang zum Nintendo-eigenen WiFi-Netzwerk
Kabellose Connectivity mit Nintendo DS
Erscheinungstermin
November 2006
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Der Controller:
Der kabellose Controller wird nicht mehr von zwei Händen, sondern mit nur einer Hand bedient - das ist tatsächlich eine interessante, wenn auch nicht revolutionäre Neuerung. Immerhin kann man optional einen Analogstick-Zusatz anschließen, so dass auch das traditionelle Spielen möglich ist: In der rechten Hand die längliche neue Steuerung, in der linken Hand die über ein kurzes Kabel verbundene Analogstick-Muschel. Nintendo nennt diese Form "Nunchaku-Stil", da man ähnlich der asiatischen Waffe zwei feste Körper in Händen hält, die lose verbunden sind.
Mit dieser Zweigleisigkeit will man laut Präsident Iwata sowohl neue Spieler gewinnen als auch Veteranen ansprechen, die wie gewohnt NES-, SNES-, N64- und GameCube-Titel erleben möchten, denn der Wii wird bekanntlich voll abwärtskompatibel zu vergangenen Systemen sein sowie vier Anschlüsse für alte GameCube-Controller bieten. Auf der E3 2006 wurde zudem bekannt gegeben, dass der Controller integrierte Lautsprecher besitzt - ein Feature, das bisher kein Eingabegerät vorweisen kann.
Nintendo verzichtet jedoch beim schlanken Eingabegerät komplett auf einen Analogstick: Es gibt ein Digikreuz und nur noch vier Buttons, wenn man "Start" und "Select" weglässt: A, B, a, b. Drei davon befinden sich auf der Oberseite, einer auf der Unterseite. Klassische Schulter-Buttons gibt's gar nicht. Zum Vergleich: Der GameCube-Controller bietet noch sieben Druckknöpfe. Diese Verschlankung entspricht Nintendos neuer Philosophie, die zurück zum einfachen Spielspaß will.
Wer jetzt befürchtet, dass es mit weniger Buttons auch weniger komplex zugeht, kann aufatmen: Der Nunchaku-Zusatz bringt nicht nur einen Stick, sondern auch zwei weitere Buttons: Z1, Z2 - insgesamt wären das schon sechs. Sollte Nintendo dieses modulare System konsequent erweitern, sind auch andere Aufsätze möglich. Die spannende Frage ist: Wie wird ohne Stick gesteuert? Über das Kippen in verschiedene Richtungen. Und das ist bei genauerem Hinsehen die eigentliche Revolution.
Das ist spannend, wirft aber noch Fragen auf: Wird nur die leichte Bewegung innerhalb der Hand auf den Bildschirm übertragen? Also das Drücken nach vorne sorgt dafür, dass Link läuft oder die Kamera geneigt wird - das wäre lediglich innovativ, aber nicht revolutionär. Oder wird auch die Bewegung innerhalb des Raumes übertragen? Sprich: Könnte man z.B. Baseballschläge oder Schwerthiebe über eine enstprechende Bewegung simulieren? Ja, man kann - und damit ist der Controller tatsächlich revolutionär. Das sagt zwar noch nichts über die Qualität des Spielerlebnisses aus, aber man wird tatsächlich neue Erfahrungen machen: Ihr könnt Hiebe, Würfe und Zielbewegungen in Echtzeit vollführen, die sofort im Spiel gezeigt werden.
Wie funktioniert das? Am Fernseher stehen zwei kleine Empfänger, die die Signale des im Controller aktiven Bewegungs-Sensors innerhalb des Raumes empfangen: Stellt euch hin, setzt zum Schwinger an und das Ganze wird übertragen. Eines muss man trotz der fehlenden Praxis und der Frage, ob das tatsächlich technisch sauber funktioniert, bereits sagen: Nintendo hat Wort gehalten und eine Revolution in petto - nicht, was die Konsole als solche angeht, aber was die Art und Weise des Spielens betrifft. Auch Publisher und Analysten sehen die Enthüllung laut Reuters positiv und darin weit mehr als ein Spielzeug.
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Preis:
Der Preis soll bei ca. 200 - 250 $ liegen, was ca. 200 - 250 € entspricht!
also zwischen 300 - 375 CHF. was für eine New-Generation Spielekonsole ein echtes Schnäppchen wäre!
[Quelle:
www.4players.de]
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Wii in Action
Ein Trailer zum Action Game "Red Steel" dass den Wii Controller in Aktion zeigt!
http://www.gametrailers.com/downloadnew.php?id=10456
Donwload als MediaPlayer- oder QuickTime-Movie